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Südtirol Dolomiten, Unesco Welt Naturerbe, Rosengarten|Catinaccio bei Sonnenuntergang
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Unesco Welt Natur Erbe Dolomiten, der Latemar mit dem Karersee kurz vor dem Wintereinbruch
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Rosengarten Dolomiten, Unesco Weltnaturerbe seit 2009, Karersee Hotel ADLER
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Palagruppe bei San Martino, vom Rollepass aus gesehen, in der Nähe zum Hotel ADLER Karersee Welschnofen
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Die Königin der Dolomiten, die Marmolata, einziger Gletscher in den Dolomiten mit über 3343m Höhe
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Die Latemartürme, Dolomiten Weltnaturerbe seit Juni 2009
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Der Latemar etwas oberhalb vom Hotel ADLER, Dolomiten
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Der Rosengarten|Catinaccio, Dolomiten, neben dem Hotel ADLER in Karersee Welschnofen
«Dolomiten, die schönsten Berge der Welt»*
* nach dem gleichnamigen Bilderband von Reinhold Messner.
Dolomiten - Welt-Natur-Erbe
Die Dolomiten, oder die bleichen Berge, um einen anderen alten Namen für diese einzigartigen Berge zu verwenden, ist ein Gebirgsteil in den Ostalpen. Die Dolomiten sind benannt nach dem französischen Naturforscher Déodat de Dolomieu (1750-1801), der die spezielle Zusammensetzung der Felsen in der Region studiert hat. Der Ursprung dieses Gesteins reich an Karbonaten begann vor etwa 250 Millionen Jahre durch die Anhäufung von Muscheln, Korallen und Kalkalgen im warmen seichten Meer im Bereich des tropischen Klimas, ähnlich dem Barrier Reef in Ost-Australien oder den Korallenbänken Bahamas. Auf dem Meeresboden haben sich Tausende von Metern Sediment angesammelt und durch die Kompression sich in Felsen verwandelt. Später mit der Entstehung der Alpen haben sich die Felsen auf über 3000m über dem Meeresspiegel angehoben, der höchste Gipfel der Marmolada erreicht heute 3.343m. Seit Ende Juni 2009 sind die Dolomiten in die Liste des Weltnaturerbes der UNESCO aufgenommen worden.

Die Dolomiten sind besonders beeindruckend während des Sonnenuntergangs, wenn sich die Felsen in brennendes Rot färben. Ein besonderes Lichtspiel erlebt man am Rosengarten, einer der bekanntesten Dolomiten-Bergen von Ende September bis Mitte November und in der Regel im Januar, wenn ein klarer, blauer Himmel und die kristallklare Luft dazu beitragen, die Dolomiten in tiefes feuerrot zu tauchen.
In einer bekannten Dolomiten-Sage von König Laurin kann man nachlesen, wie die Farbenpracht wohl zustande gekommen sein mag:
König Laurin's Rosengarten
In den guten alten Tagen, als in den Alpentälern noch im Innern der Berge Riesen und Zwerge lebten, herrschte im "Rosengarten" Laurin, der König der Zwerge. Er besaß einen sehr großen Schatz, darunter auch einen Mantel, der ihn unsichtbar machte. Der größte Stolz Laurin's aber war sein schöner in Felsen eingebettete und mit unzähligen Rosen übersäte Garten vor den Toren seines Schlosses. Mit einem seidenen Gold-Faden war der Garten umzäunt und behütete den Garten vor Einringligen. Jener wagemutige, der sich über den Zaun traute und auch nur eine einzige Rose pflückte wurde mit dem Verlust seines linken Armes und seines rechten
Fußes bestraft.
Laurin verliebte sich in die schöne blonde Prinzessin Simhild und dank seines Mantels, der ihn unsichtbar machte, gelang ihm die Entführung seiner angebeteten. Von da an lebte Simhild im unterirdischen Reich des Laurin, umgeben von Gold, Silber und Edelsteinen, bedient und betreut von hübschen Burgfräulein und Zwergenrittern. Die Tage der Simhild aber waren traurig und sie fühlte die Sehnsucht nach den Blumenwiesen in ihrem Land. Dietleib, ihr Bruder wurde vom Schmerz und Sehnsucht heimgesucht und begann Simhild zu suchen. In seinem Unterfangen stieß er auf Dietrich von Bern, dem König der Goten und zusammen mit weiteren Rittern fuhr er in das Reich des Laurin. Theoderich war überwältigt von der Pracht des mit Goldfäden umzäunten Rosengartens, indes aber seine Gefährten bereits den Draht durchtrennt hatten und Rosen pflückten. Als König Laurin das bemerkte, erzitterte er vor Zorn, und auf einem
weißen Pferd daher reitend wollte er im Kampf die berüchtigte Hand und Fuß einfordern. Es entzündete sich eine Schlacht mit ungleichen Waffen, Laurin nutzte seine Tarnkappe. Alsbald aber die tapferen Ritter ihm den Mantel entrissen und ihn so in die Enge treiben konnte, beschwor er die Gnade Theoderichs und gewahr Einlass in sein Reich.
Laurin lud alsdann Dietrich und seine Gefolgen zu einem vorzüglichen Essen ein. Die Helden labten sich an den Speisen und genossen die Gastfreundschaft, als plötzlich tausend Zwerge Theoderich und seine Anhänger überwältigten und sie in einen Kerker sperrten. Theoderich war von einer solchen Wut
erfasst, dass er die Ketten brach und so seine Kameraden befreien konnte. So konnten Sie den König überraschen und in Gefangenschaft nehmen. Das bedeutete gleichsam,
dass König Laurin's Macht endete. Bevor König Laurin abgeführt wurde, sprach er noch einen Fluch an seinen Rosengarten aus: Niemand sollte jemals mehr seine Rosen sehen dürfen, weder am Tag noch in der Nacht.
Seitdem ragen nur noch riesige Felsen in den Himmel empor.
Laurin aber hatte in seinem Fluch den Sonnenuntergang am Rosengarten vergessen, bei welchem der ganze Berg in roten Flammen leuchtet und so an den Glanz der Rosen und an die Legende von König Laurin und seinem Rosengarten erinnert.
Einige Sehenswürdigkeiten in den Dolomiten ausserhalb von Welschnofen:
Vigo di Fassa
Museum
Ladin Ladin in Vigo di Fassa. Ausstellungen und Bräuche der ladinischen Täler.
Pera di Fassa
Kirche San Lorenzo in Pera di Fassa. Eines der jüngsten Beispiele für die Art der Konstruktion des Flügelaltars der Spätgotik aus dem Jahr 1612.
Moena im Fassatal
Alte Kirche von St. Wolfgang (1025) in Moena im Fassatal mit Fresken aus dem fünfzehnten Jahrhundert. Wertvolle barocke Holzdecke, die Arbeit des Moeneser Giovanni Guadagnini (17. Jahrhundert).
Turm der gotischen Kirche von San Vigilio, innen gibt es mehrere Arbeiten des Künstlers des Moenesers Valentino Rovisi (1715 - 1783) von der Tiepola Schule.
Museum Steinegg
Zeigt das bäuerliche Leben und deren Werkzeuge der vergangenen Zeit.
Genießen Sie einen einzigartigen Blick in den Sternenhimmel der Dolomiten.
Auch gibt es noch andere interessante Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung.